| Hans Jürgen Thoms | ||||
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Hans Jürgen Thoms ist 1948 in Duisburg geboren. Neben einer handwerklichen Ausbildung und Berufstätigkeit hat er schon in frühen Jugendjahren seiner künstlerischen Begabung Ausdruck verliehen. Zusammen mit seinem Bruder dem Maler Peter Thoms entstanden unzählige Zeichnungen. Mit einem Studium an der renommierten Folkwangschule in Essen Werden, wandte er sich 1972 endgültig der Kunst zu. Seit 1979 lebt H.J. Thoms in Berlin. Dort verdiente er sich durch graphische Arbeiten den Lebensunterhalt, bis er 1992 die Chance bekam, ausschließlich zu malen. Seitdem sind viele Bilder entstanden, überwiegend jedoch Auftragsarbeiten. Dies ist der Grund, weshalb sich H.J. Thoms mit seiner Ausstellung im KunstWerk-Herford erstmals einem größeren Publikum vorstellt. Kleinere Ausstellungen in Berlin und die Zusammenarbeit mit einer Essener Galerie haben den Wunsch nach mehr Freiheit in der Arbeit geweckt, als es die Auftragsarbeit ihm erlaubt hat. Sein Schaffen ist geprägt vom Leben in seiner Wahlheimat Berlin, von seinem großen Talent, einer guten Beobachtungsgabe, seiner Liebe zum Menschen und nicht zuletzt seinem Humor. Mittelpunkt seiner Bilder ist immer wieder der Mensch mit seinen Sehnsüchten, Verwirrungen und Banalitäten, oft schonungslos dargestellt oder auch bloßgestellt. Hans Jürgen Thoms malt Typen so skurril wie es sie kaum geben kann und doch hat man das Gefühl sie zu kennen oder schon einmal gesehen zu haben. Bloßstellend die Darstellung und doch nicht unbedingt unsymphatisch. Das menschliche - es wohnt hinter jeder Fassade, jeder Fratze - es wird sichtbar, manchmal auch nur erahnbar. Ausstellungen Technik: gegenständlich und figürlich
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