Christine Venjakob 

geboren am 21.12.1949 in Barby/Elbe
1969 - 1972 Studium an der Pädagogischen Hochschule Bielefeld mit dem Schwerpunkt Kunsterziehung bei Prof. Willi Pramann
1975 Austritt aus denn Schuldienst, um ausschließlich malen zu können seit 1976 VHS - Dozentin (Aquarell)
seit 1989 Mitglied der Künstlervereinigung "Das Fachwerk" in Bad Salzuflen

Ausstellungen:

1976 Freudenberg - Temperabilder 1986 Lage - Aquarelle
1987 Bielefeld - Aquarelle
1988 Detmold - "Küstenbilder" (Aquarelle) 1989 Gütersloh und Boppard - Aquarelle 1990 Bad Salzuflen im "Fachwerk" - Aquarelle und Collagen 1991 Bad Salzuflen, im Rathaus - Aquarelle und Collagen Bielefeld, Werkstatt Johannistal - "Östliche Impressionen" (Aquarelle) Lage im "Spektrum" - "Sommerbilder" (Aquarelle)
1992 Minden, Galerie Lübking - Neue Aquarelle Schötmar, Deutsche Bank - Aquarelle
1994 Bielefeld, Werkstatt Johannistal - Blumen und Stilleben (Aquarelle) Bad Salzuflen, im "Fachwerk" - Acrylbilder
Bünde, Krankenhaus - Aquarelle
1995 Detmold, Galerie „Kunstpunkt" - Acrylbilder, Akte 1996 Bünde , ZAK - Freie Malerei und Akte Bielefeld, Werkstatt Johannistal - Neue Aquarelle Detmold, Landgericht - Freie Malerei und Kopfbilder Leopoldshöhe, 1. Atelierausstellung und Malkurse im Haus
1997 Ausstellungsbeteiligungen:
Vilafames, Spanien
Hannover, Künstlerfrühling - Hameln, Kunstmarkt
Leopoldshöhe, 2. Atelierausstellung und Malkurse im Haus
1998 Bad Salzuflen, Das Fachwerk - Malerei
1999
KunswtWerk-Herford

Studienaufenthalte in

Schleswig - Holstein, Fischerhude, Usedom , Spiekeroog, Sachsen - Anhalt, Irland, Finnland, Portugal, Schweden, Polen, Burgund, Trier

Christine Venjakob studierte von 1969 bis 1972 an der damaligen Pädagogischen Hochschule in Bielefeld mit dem Schwerpunkt Kunst bei Professor Willi Pramann. Im Jahre 1975 stellte sie - zu der Zeit im Sauerland lebend - erstmals ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vor, ausgestellt in einer Galerie in Freudenberg bei Siegen. Es waren Bilder, die von innen heraus entstanden waren, assoziativ entwickelt, mit nur wenigen gegenständlichen Andeutungen. Der künstlerische Werdegang wurde allerdings danach durch eine mehrjährige Familienpause unterbrochen.

Aber schon 1985 - inzwischen nach Lippe übergesiedelt - konnte Christine Venjakob ihre nächste Ausstellung präsentieren. Es begann für sie eine ganz neue Phase, denn in den folgenden Jahren widmete sie sich nahezu ausschließlich der Aquarellmalerei. Durch diese konsequente Einschränkung entwickelte sie in den Bereichen Blumen, Stilleben und Landschaft einen sehr individuellen Stil, der sich auszeichnet durch Sicherheit, Spontaneität und Lebendigkeit und der ihre Aquarelle unverwechselbar macht.

Später kam die intensive Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper dazu. Viele Jahre regelmäßiges Aktzeichnen im Atelier bei Professor Pramann in Form von streng zeichnerischen Studien führten zu einer großen Sicherheit im Erfassen des Bildgegenstandes. Auch in der Künstlergruppe „Das Fachwerk" in Bad Salzuflen, deren Mitglied sie ist, arbeitet sie seit vielen Jahren in einer Akt-Malgruppe am Thema. Diese intensive Auseinandersetzung ergab einen immer abstrakteren und experimentelleren Umgang mit dem Thema Figur und Raum.

Das Experimentelle, das Vorstoßen in neue malerische Bereiche trat in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund. So ist seit ein paar Jahren die freie Malerei für Christine Venjakob ganz wichtig geworden. In z.T. großformatigen Acrylbildern auf Pappe oder Leinwand entwickelt sie eine eigene Bildsprache, in der Farbe und Form nicht mehr an Gegenständliches gebunden sind, sondern nur noch an die Gestaltungsabsicht der Malerin.

Zu meiner Malerei

Farben, Formen, Strukturen aus der Natur oder die menschliche Figur im Raum geben mir Anregung zum Malen. Ist der Malanlaß als Ausgangspunkt für ein Bild gegeben, entwickeln sich im Tun Bildvorstellungen. Eine Bildidee wird herausgearbeitet.

In dieser Bildidee kommen Bildräume vor, Figuren in Räumen, in Landschaften, Figuren zueinander, oder es können auch nur Farbformen sein, die zueinander in Beziehung gebracht werden.

Durch meine spontane, gestische Malweise entstehen Zufälligkeiten, die die Gestaltung vorantreiben, bzw. erhält dadurch die Bildidee oft neue Impulse. Bei allem experimentellen Arbeiten und freier Gestaltung halte ich mich doch an gewisse Gesetzmäßigkeiten einer Bildsprache, d.h. ich versuche zusammenzufassen, zu ordnen und mich vom Gegenstand zu lösen.

Für den Betrachter wird nicht unbedingt Wiedererkennbares sichtbar, aber in dieser Abstraktion entsteht doch Lesbares, Nachvollziehbares, das natürlich durch die subjektiven

Wahrnehmungen und Erfahrungen der Betrachter unterschiedlich ausfallen kann.

 

 

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