Zang Einhard

E i n h a r d Z a ng

wurde am 16. März 1942 in Aschaffenburg geboren. Nach dem Abitur studierte er in Köln und Dortmund Pädagogik mit dem Wahlfach Kunst. Nach dem Studium arbeitete er als Lehrer in Remscheid / Lennep und lebt in Wuppertal. Seit 1985 widmet er sich wieder verstärkt der Kunst; zunächst in den Techniken Radieren, Zeichnen und Aquarellieren. In der letzten Zeit liegen die Schwerpunkte seiner Arbeit in in den Bereichen Körperdruck,. Mischtechniken und Lithographie. Zang unterrichtet u.a. als Kunstlehrer an der Realschule in Lennep, hält jedoch auch Privatkurse im Bereich Aktzeichnen in seinem Atelier. Seit 1988 jährlich meerwöchige Aufenthalte an der Europäischen Kunstakademie in Trier und in Lithographiewerkstätten in Frankfurt und im Hunsrück.

Teilnahme an Gruppenausstellungen:

Febr. 1989 Stadtsparkasse Remscheid - Vieringhausen - Juni 1989 Galerie Remscheid
Nov..1990 Stadtsparkasse Remscheid-Lüttringhausen
Juni 1992 49. Bergische Kunstausstellung Solingen
Einzelausstellungen ( Auswahl)
Sept. 1990 "Atelir", Remscheid
März 1992 SPD , Remscheid
Sept. 1992 Kreiskulturhaus Waren, Mecklenburg/Vor:,
Dez. 1992 BackstubenEalerie, Wuppertal
Aug. 1993 Galerie  Forum Garbsen
Nov. 1 1995 Carlton-Elite-Hotel, Zürich /Schweiz
Okt. 1997 Galerie Steiner, Bremgarten/Schweiz
Dez. 1997 Galerie Böhner, Mannheim
Sept. 1999 Galerie Herrmann, Heidelberg
Nov. 1999 Stadt Remscheid / Rathaus Lüttringhausen
Mai 200
KunstWerk , Herford

Z A N G ist Mitglied im Künstlerverein " shopart ", München und Mitglied in der Fördergemeinschaft "junge Kunst",Bonn

Einige Anmerkungen zu meinen "Koerperdruck" - Arbeiten

Als in der Kunst - Mitte der 50er bis Ende der 60er Jahre - das Dauerhafte, das Statische von Bildern und Skulpturen in Frage gestellt wurde, entstanden bei Happenings die Anthropometrien von Yves Klein. Davon ausgehend, komme ich zu folgenden Uberlegungen. Malt ein Künstler ein Porträt, eine Figur, ein Abbild von etwas oder jemandem, so steht das Modell auf der einen Seite und das gestaltete Werk, das Ergebnis auf der anderen Seite. Modell und Abbild sind getrennt und nur über die künstlerische Vermittlung zusammengehörig. Beim Körperdruck verändern sich diese Beziehungen. Modell und Künstler können in einer Arbeit existieren. Hier steht der Mensch immer im Mittelpunkt der Arbeiten. Die nackte Haut ist gleichsam das Alltagskleid. Die Art des Farbdrucks, dunkle und helle Konturen manifestieren neue Körperbilder von subtiler Erotik. Sie sind ästhetischer Ausdruck von Körperformen und Körperbewegungen und sprechen indirekt Affektives, Wunschvorstellungen von Künstler und Modell an. Beim Körperdruck selbst kann ich den experimentellen Charakter der Arbeit in den Vordergrund stellen. Dann bleibt der Druck so, wie er entstanden ist, als Improvisation - die Farbe ist die Spur des Körpers, Rätselzeichen, ein großer Schriftzug o.ä. Ich kann dem Druck aber auch Konturen verleihen, ich kann . weitere gestalterische Eingriffe vornehmen. Die Körperdrucke können mit unterschiedlichen Verfahren weiterbearbeitet werden. Ich kann etwas übermalen, verhüllen, collagieren, wegnehmen. In der Weiterbearbeitung des reinen Körperdrucks spielen Individualität und Persönlichkeit des Modells eine entscheidende Rolle. Der anthropometrischen Symbolik Yves Kleins versuche ich in meinen Gestaltungen eine weitere Dimension zu geben.

 

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